Ein Blick in die Maske

Freitag, 22.12.2017 – Es war der Abend, an dem das „Masken-Team“ – um Monika Schwyn – seinen ersten Einsatz hatte. Auch die Techniker und Bühnenbildner waren vor Ort. Sie alle machten sich einen Eindruck davon, was noch zwischen Weihnacht/Neujahr und bis zur Premiere am Samstag, 6. Januar 2018 zu leisten ist.

Das Team der Maske – um Monika Schwyn – hat ihre Fingerfertigkeit zu proben. Kurz vor Weihnachten bekam das Ensemble aus dem „Zimmer 12a“ noch einen neuen Anstrich und anständige Haare – die meisten jedenfalls. Haare wurden gekämt, gestreckt, hochgesteckt oder mit Spray festbetonniert. Bei anderen wurden Falten mit Silikon anmodelliert, Tränensäcke angemalt. Das Team der Maske leistete ganze Arbeit.

Das Bühnenbild steht zwar bereits, jedoch nur in rudimentärer Form. Der alte klapprige Hotellift hat keinen Strom; weder Licht noch die Anzeige funktioniert. Auch sind die Zimmernummern nicht montiert. Der Zuschauer wüsste nicht, wo sich das Etagenbad, die Treppe zum Speisesaal und Foyer befindet. Zudem fehlt dem Bühnenbild der farbliche Anstrich. Nur mit diesen dekorativen Kleinigkeiten ist das Bühnebild komplett.

Die Techniker schraubten weitere Scheinwerfer an die Decke; prüften und testeten diese. Defekte Leuchtbirnen wurden ausgetauscht, neue Stromkabel gelegt. Schliesslich bepsrach die Regie weitere bestimmte Abläufe und definierte mit der Technik Details. Wann soll das Licht im Zimmer 12a angeknipst werden? In welcher Szene sind Soundeffekte vorgesehen?

Für einmal Standen die Schauspieler nicht im Fokus. Einzelne haben ihre Augenblicke in der Maske geniessen können. Wer kann schon von sich behaupten, dass nur probehalber an einem zurecht gezupft und gekämt wird? Schliesslich brezeln wir uns nur für bestimmte Anlässe auf (bspw. Hochzeit). Und eines sei gesagt – Männer sassen fast länger vor dem Spiegel.


Verpassen Sie es nicht, sich Ihre Plätze zu sichern! Der Vorverkauf hat begonnen.