Der nackte Wahnsinn
Eigentlich passiert nicht viel. Eine Theatertruppe probt mit Regisseur Lloyd Dallas das Boulevardstück "Nackte Tatsachen", mit dem die Truppe anschließend auf Tournee durch die Provinz gehen soll. Der erste Akt zeigt die mehr als chaotische Haupt- oder Generalprobe, die Beteiligten sind sich da selbst nicht so ganz sicher. Einen Monat später erleben wir das Ganze hinter der Bühne bei einer Nachmittagsvorstellung. Zu allem Überfluss platzt auch noch der Regisseur mit ganz eindeutig zweideutigen Absichten in das Tohuwabohu. Im dritten Akt sehen wir wieder aus der Sicht der Zuschauer die letzte Vorstellung der Tournee, da aber hat das Stück mit dem Original schon nicht mehr viel Ähnlichkeit.Was in den einzelnen Akten sonst noch passiert, soll hier nicht verraten werden.
Die Regisseurin
Daniela Kiser ist seit 1995 im Theater Hallau aktiv, wovon fünf Jahre als Kassierin und sechs Jahre in der Literaturkommission. 1999 absolvierte sie einen Schminkkurs und 2005 einen Regiekurs. Das Stück «Der nackte Wahnsinn» ist ihre sechste Inszenierung. Die stets fröhliche Regisseurin aus Gächlingen liebt die Abwechslung.
